Keltischer Christus

Gott ist präsent in der Welt und im Alltag. Diese Erfahrung prägt die Spiritualität der irischen Christen im ersten Jahrtausend. Verbunden mit den Rhythmen der Erde und offen für Träume und Imaginationen verbanden die irischen Christen die Weisheit der keltischen Naturreligion und mit dem Evangelium. Hochkreuze, Buchmalerei (wie Book of Kells), Geschichten und Rituale spiegeln die Überzeugung, dass das Geheimnis Gottes sich mitten im Leben findet. So regt die Begegnung mit den iroschottichen Christen an, Gottes Wirken im eigenen Leben auf die Spur zu kommen:

vgl. Hans-Joachim Tambour, Der keltische Christus